Wahlkreis

Auf dieser Seite stelle ich Ihnen meinen Wahlkreis vor. Hier vertrete ich als CDU-Landtagsabgeordneter gerne die Interessen und Belange der Bürgerinnen und Bürger des Düsseldorfer Ostens.  

Der Wahlkreis 41 setzte sich aus den Stadtteilen Flingern-Süd, Flingern-Nord, Düsseltal, Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Eller und Lierenfeld zusammen.



Gerresheim: Vom seit 1909 eingemeindeten Stadtteil Gerresheim ist in einer Urkunde des Frauenstifts aus dem 9. Jahrhundert erstmals die Rede. Weitere Überlieferungen lassen vermuten, dass Gerresheim schon früh ein Mittelpunkt kirchlicher und kultureller Zusammenkünfte war.
Insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg – Gerresheim war in großen Teilen von der Zerstörung verschont geblieben – stieg die Bevölkerungszahl enorm. Ende 2016 bezifferte sie sich auf knapp 30.000 Einwohner. Zum Stadtteil zählen die 1236 geweihte und zum Kanonissenstift gehörende Basilika St. Margareta und der angrenzende Gerricusplatz.


Flingern-Nord
: Flingern als solches wird im Jahre 1139 zum ersten Mal erwähnt. Das Rittergeschlecht Hayc von Flingern beherrschte den Stadtteil ab dem 13. Jahrhundert, verlor jedoch rasch an Bedeutung. Während der Industrialisierung entwickelte sich Flingern-Nord zum Arbeiterwohnviertel, mit der Zeit dann weiter zu einem Kultur- und Einkaufsviertel. Wer heute durch Flingern-Nord spaziert, begegnet vor allem Designergeschäften, Kunstgalerien und einer vielfältigen Gastronomie rund um die Ackerstraße und den Hermannplatz, die den rund 21.000 Einwohnern Kulinarisches aus aller Welt bietet.


Flingern-Süd: Wie Flingern-Nord, wurde auch Flingern-Süd im 13. Jahrhundert vom Geschlecht der Hayc von Flingern beherrscht. Während und nach der Industrialisierung war der Stadtteil durch die dort lebenden Arbeiter geprägt, was sich noch heute in der Struktur des Ortes widerspiegelt. Die Stadtwerke Düsseldorf sowie die städtische Recyclinganlage, aber auch mittelständische Unternehmen, haben sich hier angesiedelt. Kulturell Interessierte und Nachtschwärmer locken das ZAKK, das Zentrum für aktuelle Kunst oder die Großraumdiskotheken Stahlwerk und Tor 3. Zudem befindet sich das Tanzhaus NRW im äußersten Nord-Westen, in direkter Nähe zum Hauptbahnhof. Aus Flingern-Süd stammt zudem der Fußballverein „Fortuna Düsseldorf“.


Lierenfeld: Namentlich in Unterlagen gennant wird Lierenfeld zwar erstmals 1395, doch es soll schon seit 1384 zu Düsseldorf gehören. Der Stadtteil ist bis heute stark geprägt von den Gewerben, die sich aufgrund des Umzugs des Waggonbaubetriebs DUEWAG AG in Lierenfeld angesiedelt haben. Noch heute nehmen die Gewerbe doppelt so viel Fläche ein wie der Wohnraum. Große Unternehmen wie die Rheinbahn AG oder Thyssenkrupp Schulte haben ihren Hauptsitz in Lierenfeld. Auch die Hauptverkehrsader zwischen der Innenstadt und Eller, die Erkrather Straße, kennzeichnet den Stadtteil.


Hubbelrath: Der flächenmäßig zweitgrößte Teil Düsseldorfs hat seinen Ursprung auf einem Hof, sein Name soll auf den des ersten Hofherren, Hupoldesroth, zurückgehen. Hubbelrath gehörte zur Gemeinde Hasselbeck-Schwarzbach, bis es am 1. Januar 1975 aufgrund des Düsseldorf-Gesetzes nach Düsseldorf eingemeindet wurde. Obwohl die Gemeinde an das bergische Land angrenzt, sind die rheinländischen Traditionen wie der Karneval hier verankert. Seit 2014 wurde aus einem Teil von Hubbelrath der neue Stadtteil Knittkuhl. Trotz der großen Fläche von 13,79 km2 sind nur 1722 Menschen der Gemeinde zugehörig, daher wird  auch oft das Wort Streusiedlung zur Beschreibung Hubbelraths verwendet. Der Hubbelrather Golfclub ist übrigens einer der führenden Golfclubs in Düsseldorf.


Düsseltal
: In Düsseltal, auch „Zooviertel“ genannt, regierte im 13. Jahrhundert dasselbe Rittergeschlecht wie in Flingern (Hayc von Flingern). 1701 errichtete die Abtei Oval in Düsseltal eine neue Klosteranlage. In Mitleidenschaft gezogen durch Überfälle und Hochwasser des Rheins, mussten die Mönche das Kloster jedoch nach einigen Jahren aufgeben. Kurfürst Jan Wellem schenkte ihnen daraufhin das Gelände des Speckerhofs, um dort eine neue Klosteranlage zu bauen. Deren Name – Düsselthal – diente als Namensgeber für den heutigen Stadtteil. Den Namen „Zooviertel“ verdankt Düsseltal wiederum dem dort von 1876-1943 ansässigen Zoologischen Garten. Heute ist Düsseltal unter anderem ein Magnet für Eishockeyfans, befindet sich hier doch das „alte“ Eisstadion der Düsseldorfer EG. Auch das ARAG Gebäude, zu finden am Mörsenbroicher Ei, prägt das Bild von Düsseltal.


Grafenberg: Am Rande des Düsseldorfer Stadtwaldes befindet sich Grafenberg. Der Stadtteil war ursprünglich dünn besiedelt und weitestgehend von Grünfläche, Wäldern und Bauernhöfen geprägt. Im industriell wachsenden Düsseldorf der 1850er Jahre stieg jedoch die Nachfrage nach Wohnraum, wodurch Grafenberg wuchs und von entsprechenden infrastrukturellen Änderungen profitierte. Heute noch ist Grafenberg als Wohnort sehr gefragt, auch aufgrund seiner sehr guten Anbindung. Bekannt ist Grafenberg u.a. durch den Tischtennisverein „Borussia Düsseldorf“. Viele international erfolgreiche Sportler trainieren hier. Kirmesgänger kommen auf dem Staufenplatz auf ihre Kosten, wenn die Frühjahrskirmes stattfindet.


Ludenberg: Ludenberg gehörte bis ins 19. Jahrhundert zur Bürgermeisterei Gerresheim, bevor es durch die Spaltung von Stadt und Landgemeinde selbstständig wurde. Zusammen mit Gerresheim ging Ludenberg 1909 an Düsseldorf über. Im Gegensatz zu anderen Stadtteilen fanden nur wenige Gewerbe den Weg nach Ludenberg, sodass es seit jeher als Wohngegend besticht. Bekannt ist Ludenberg aufgrund der Düsseldorfer Pferderennbahn auf dem (?) / am (?) Grafenberg und des Tennisvereins Rochusclub. Durch seine unmittelbare Lage am Grafenberger Wald zieht Ludenberg außerdem Outdoorsportler sowie Naturliebhaber an.


Knittkuhl: Bis 1975 gehörte Knittkuhl zur Gemeinde Hasselsbeck-Schwarzbach. Als die Gemeinde aufgrund des Düsseldorf-Gesetzes zwischen Düsseldorf und Ratingen aufgeteilt wurde, ging Knittkuhl am 1. Januar 1975 an Düsseldorf über. Doch erst seit 2014 ist Knittkuhl als 57. Stadtteil Düsseldorfs eigenständig. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs und mit der Besetzung NRWs durch die Briten erhöhte sich die Bevölkerungszahl rapide, wurden die Soldaten doch in der nahegelegenen Bergischen Kaserne untergebracht. Mit 2200 Einwohnern ist Knittkuhl ca. neun Mal so groß wie Hubbelrath.


Eller
: Der Stadtteil Eller hat seinen Ursprung in der Burg Eller, später auch Haus Eller oder Schloss Eller, die erstmals im Jahre 1309 urkundlich genannt wird. Bis zum 18. Jahrhundert wechselte das Haus Eller häufig den Besitzer. Das Gebiet wurde 1806 von Napoleon übernommen, doch 1814 – nach dem Ende der französischen Herrschaft – zu Preußen zugeordnet. Seit 1861 ist Eller eine eigenständige Gemeinde. Nachdem Eller im zweiten Weltkrieg massiv zerstört wurde, konzentrierte man sich bei den Aufbauarbeiten darauf, vor allem Wohnraum zu schaffen. Zu den größten Attraktionen des Stadtteils zählt wohl das Schloss Eller. Wer es heute betritt, betritt jedoch nicht die ursprüngliche Burg. Diese wurde im Jahre 1448 niedergelegt und durch eine Wasserburg ersetzt. Lediglich der bis heute noch erhaltene Turm zeugt von ihr. Schloss Eller selbst entstand zwischen 1824 und 1826 und ist ein beliebtes Ziel für Kunstliebhaber. Eller ist zudem bekannt für das alte Bahnhofsgebäude am Bahnhof „Eller-S“, das heute das Stadtteilarchiv und Kunstaustellungen beheimatet.

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