Arbeitslosengeld-II-Bezieher mit Migrationsgrund erfüllen sich den Berufswunsch Busfahrer

Ein erfolgreiches Projekt vom Jobcenter Arbeitplus Bielefeld und dem Verkehrsbetrieb moBiel.

Düsseldorf, den 15. Oktober 2021. Die erfolgreiche und zukunftssichere Integration in den Arbeitsmarkt ist für viele Menschen mit Migrationshintergrund ein wichtiger Schritt zu einem neuen und glücklichen Leben in Deutschland. Ein gemeinsames Angebot vom Jobcenter Arbeitsplus Bielefeld und dem Verkehrsbetrieb moBiel ermöglicht es Arbeitslosengeld-II-Bezieher mit Migrationshintergrund ihren Berufswunsch Busfahrer zu erfüllen.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Marco Schmitz erklärt dazu: „Am vergangenen Dienstag war ich zu Besuch beim Jobcenter Arbeitplus in Bielefeld, um das Ausbildungsprogramm beim Verkehrsunternehmen moBiel kennenzulernen. Neun Arbeitslosengeld-II-Bezieher mit Migrationshintergrund haben sich in den letzten Monaten durch dieses Qualifizierungsprogramm ihren Berufswunsch, als Busfahrer zu arbeiten, erfüllt. Das Projekt beschreibt einen Königsweg zur nachhaltigen Integration in Arbeit: Die Teilnehmenden erhalten gleich zu Beginn der Qualifizierung einen Arbeitsvertrag über eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, verbessern ihr Einkommen erheblich und sind so in vielen Fällen unmittelbar unabhängig von staatlichen Transferleistungen. Diese Kombination von Beschäftigung und Qualifizierung ist für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer so attraktiv, dass sich dieses Angebot durch eine sehr hohe Durchhaltequote auszeichnet. Trotz der hohen Anforderungen winkt die nahtlose Übernahme beim Qualifizierungsträger und damit eine zukunftssichere, hochwertige und nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt.“ 
 
Marco Schmitz MdL ergänzt: „Ein tolles Projekt, das hier vom Jobcenter Bielefeld und dem Verkehrsunternehmen MoBiel initiiert worden ist. Dank engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einem interessierten Unternehmen haben geflüchtete Menschen nun die Möglichkeit, in den deutschen Arbeitsmarkt integriert zu werden. Wichtig war dabei nicht nur die fachliche Ausbildung, sondern die ganzheitliche Betreuung mit Sprachkursen, Integration und Weiterbildung.“

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