Im Laufe meines Studiums der Sozialwissenschaften muss ich verschiedene Praktika absolvieren. Eines dieser Praktika durfte ich im Landtag von Nordrhein-Westfalen, bei dem Abgeordneten Marco Schmitz, wahrnehmen. Dieser ist Abgeordneter der östlichen Stadtbezirke Düsseldorfs und vertritt rund 150.000 Menschen. Während meines Praktikums, welches vom 31.08.20 bis zum 09.10.20 stattfand, habe ich vieles erlebt und durfte ihn zu verschiedenen Veranstaltungen begleiten. Vor allem der kommunale Wahlkampf um den OB-Posten, zwei Plenarwochen und eine größere Recherche waren die übergreifenden Themen in meiner Praktikumszeit

 Während der Covid-19 Pandemie sei alles anders, so berichtete man mir zu Beginn des Praktikums und so verlief es dann auch. Obwohl ich anfangs nicht sicher war, wie alles unter solchen Bedingungen stattfinden sollte, wurde mir schnell die Anspannung genommen und ein möglicher Plan für die kommenden sechs Wochen vorgestellt.
 
Es wurde vor allem das eigenständige Arbeiten in den Fokus gesetzt. So sollte sich meine Zeit im Landtag zwischen zwei Arbeitsabläufen abwechseln. Die Tätigkeiten im Büro, wie z.B. Gratulationsschreiben oder Antwortschreiben aufsetzen, Artikel für den Newsletter verfassen oder spontane Rechercheaufgaben. Hier lernte ich die beiden Mitarbeiterinnen von Herrn Schmitz, Frau Catap und Frau Lammers und die Mitarbeiter der Nebenbüros gut kennen und konnte Einblicke in deren Arbeit nehmen. Die Teilnahme an Ausschuss- und Plenarsitzungen, sowie die Begleitung von Herrn Schmitz bei verschiedenen Terminen und besonders Wahlkampfveranstaltungen für Herrn Dr. Keller als Kandidat während des Oberbürgermeister Wahlkampfes, stellten den weiteren Teil meines Praktikums da. So konnte ich auch dort sehr viele Einblicke erhalten und mir wurde bewusst, dass der Tag eines Landtagsabgeordneten immer unterschiedlich ist und sich spontan ändern kann.
Neben diesen Tätigkeiten recherchierte ich zu einem Düsseldorfer Bürger, der lange Zeit ein CDU-Ratsmitglied der Stadt Düsseldorf war und nach dem eine Straße benannt werden soll. Für diese Recherche musste ich mit sämtlichen Ämtern, Firmen, Stiftungen, Bistümern, Archiven oder auch Privatpersonen Kontakt aufnehmen, damit ich ein konkretes Bild von diesem Bürger erlangen konnte.
Alles in allem bin ich sehr dankbar, die Möglichkeit bekommen zu haben, im nordrheinwestfälischen Landtag mein Praktikum zu absolvieren. In den sechs Wochen habe ich sehr viel gelernt und mitbekommen. Sowohl die Tätigkeiten im Büro als auch die zahlreichen Veranstaltungen, die trotz der Pandemie stattfinden konnten, haben mir sehr gut gefallen. Dieses Praktikum hat mir einen näheren Einblick in die Arbeitswelt eines Abgeordneten gegeben und mir den parlamentarischen Alltag, fernab von meinem Studium etwas nähergebracht. Ich bedanke mich für die Möglichkeit und das großartige und entgegenkommende Team, in dem ich arbeiten durfte. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und konnte jeder Zeit Fragen stellen und mit hilfreichen Antworten rechnen.
Danke!

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