Minister Laumann und Marco Schmitz, MdL im Gespräch mit Pflegeschülern

Gute Pflege im Gespräch

Minister Karl-Josef Laumann, LAG-Vorsitzende Christian Heine-Göttelmann, Marco Schmitz MdL und Auzubildende zur Altenpflegerin
Minister Karl-Josef Laumann, LAG-Vorsitzende Christian Heine-Göttelmann, Marco Schmitz MdL und Auzubildende zur Altenpflegerin
Die Aktionen zum Tag der Pflege, den die Freie Wohlfahrtspflege
jedes Jahr veranstaltet, begannen 2018 mit einer ganz besonderen Auftaktveranstaltung:

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und der Düsseldorfer Abgeordnete Marco Schmitz trafen sich bei Kaffee und Kuchen mit Altenpflege Auszubildenden im Ferdinand-Heye-Haus in Düsseldorf Gerresheim. Dabei wurde die Kaffeetafel zum Runden Tisch in Sachen Gute Pflege. Der Fachminister, der Abgeordnete und die angehenden Fachkräfte diskutierten von Mensch zu Mensch – fachlich, polilisch und persönlich.

Minister Laumann würdigte das Engagement der Auszubildenden: „Sie haben eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe für unsere Gesellschaft übernommen. Durch Ihre Berufswahl machen Sie Pflege zukunftsfähig. Ihr Einsatz trägt zu einer hochwertigen Versorgung pflegebedürftiger Menschen bei. Sie sind Bezugspersonen in teils schwierigen Lebenslagen, begleiten und unterstützen Pflegebedürftige in ihrem Alltag, den diese ohne Ihre Hilfe nicht mehr bewältigen könnten. Ich danke Ihnen für Ihr tagtägliches Engagement und verspreche Ihnen, dass ich mich in den kommenden Jahren weiterhin für eine Verbesserung der Pflegenden im Land einsetzen werde.“

Auch Marco Schmitz, stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales freute sich über den konstruktiven Austausch zwischen dem Minister und den angehenden Fachkräften: „Die Pflegekräfte in Deutschland leisten mit ihrer fachlich qualifizierten und menschlich zugewandten Pflege viel für unser Land. Es ist mir daher auch wichtig, die Bedürfnisse der Auszubildenden zu kennen. Angesichts des drohenden und zum Teil schon erlebbaren Fachkräftemangels müssen wir die Anstrengungen verstärken, Nachwuchs zu finden, auszubilden, zu fördern und auch im Beruf zu halten.“

Teilnehmerinnen beklagten im Gespräch, dass ihre Arbeit oft schlecht geredet werde. Minister Laumann vermutet, dass auch die schlichte Parole „ambulant vor stationär“ dazu beigetragen habe. Zu respektieren sei immer die Entscheidung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. „Man hat keinen ins Heim abgeschoben, solange man sich noch kümmert“, meinte der Minister.

Das Ferdinand-Heye-Haus der Diakonie Düsseldorf in Düsseldorf-Gerresheim, in dem sich die Auszubildenden mit dem Abgeordneten Marco Schmitz und dem Minister Laumann zum „Pflegegespräch“ trafen, kann als eine Art Zukunftslabor für gute Pflege schon in der Gegenwart angesehen werden. Auch wer hier intensiv pflegebedürftig und demenzkrank ist, erlebt Gemeinschaft und individuell zugeschnittene Betreuungsangebote. Im Café „Frau Heye“ treffen sich Bewohner, Nachbarn, Angehörige, Mitarbeiter und die Kinder spielen in der Spielecke. Die Geschäftsleute aus dem Viertel können lernen, mit Demenzkranken umzugehen.

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